Abgasskandal 2019-08-14T13:02:53+00:00

Abgasskandal und Dieselskandal

Ihr gutes Recht, Ihre Entschädigung, Ihr Anwalt

Sie sind nicht alleine. Millionen Menschen wurden Opfer des Abgasskandals bzw. Dieselskandals, der ab 2015 nach und nach aufgedeckt wurde. Zählt auch Ihr Diesel zu den betroffenen Fahrzeugen? Wir prüfen das und fordern Ihre Rechte engagiert, erfahren und mit Nachdruck für Sie ein! Eile ist geboten. Denn viele Fristen laufen noch 2019 ab. Zum Anfrageformular Abgasskandal

Der Abgasskandal und Dieselskandal – die Hintergründe

Im Jahr 2015 sorgten die Automobilmarken VW, Audi, Skoda und Seat weltweit für blankes Entsetzen! Nicht nur die Verbraucher selbst, die durch den Kauf manipulierter Fahrzeuge Opfer wurden, waren bestürzt. Die Ausmaße des Abgasskandals und Dieselskandals zogen internationale Kreise. Einher damit ging eine spürbare Rufschädigung der deutschen Automobilindustrie. Und vielleicht wurde mit dem Abgasskandal sogar das Ende des Dieselmotors für Pkw eingeläutet.

Was konkret geschah? Bei einer unabhängigen Prüfung durch den ADAC zeigten Dieselmodelle verschiedener Marken des Volkswagen-Konzerns eklatante Auffälligkeiten. Es stellte sich heraus, dass diese die zulässigen Abgasnormen zum Teil um das 35-Fache überschritten. Um die tatsächlichen Abgaswerte zu verschleiern, wurden die Fahrzeuge vorab mit einer illegalen Software manipuliert. Die sogenannte „Abschalteinrichtung“ verringerte die Emissionen, die bei einer Abgasuntersuchung gemessen werden gegenüber dem regulären Fahrbetrieb. Ein gezielter Betrug: an der Umwelt, am Verbraucher, an der ganzen Gesellschaft.

Ähnliche Verdachtsmomente, durch Überschreitung von Abgaswerten, äußerte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ab 2017 bei einigen Dieselmodellen der Marke Mercedes-Benz. Mehrere Rückrufaktionen waren die Folge. Ob Daimler – vergleichbar zu Volkswagen – eine Betrugssoftware verwendet hat, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Dieselskandal – Neuigkeiten zur SammelklageDieselskandal: Sammelklage besser nochmals überdenken

Wenn Sie sich bereits der Musterfeststellungsklage angeschlossen haben, gibt es für Sie hier sehr wichtige Neuigkeiten!

Gegen die Marken VW, Audi, Seat und Skoda liegt bekanntlich eine Musterfeststellungsklage – eine Art Sammelklage – von über 400.000 Fahrzeugbesitzern vor. Deren Dieselmotoren sind direkt vom Dieselskandal betroffen. Diese Klage fußt auf der Feststellung, dass die Autobesitzer beim Kauf eines entsprechenden Modells aus dem VAG-Konzern vorsätzlich sittenwidrig geschädigt wurden. Daher würde ihnen ein Anrecht auf Schadensersatz zustehen. Der Verhandlungstermin in dieser Sache ist auf den 30.09.2019 festgelegt. Die Rechtmäßigkeit der Musterfeststellungsklage wird allerdings vom Oberlandesgericht Braunschweig infrage gestellt. In einem Beschluss vom 03.07.2019 wies das OLG Braunschweig darauf hin, dass sich eine Musterfeststellungsklage nicht auf die Feststellung von Ansprüchen beziehen solle. Darum würde es erst in den nachfolgenden Individualverfahren gehen.

Eine weitere Gefahr der Sammelklage seien negative Entscheidungen des OLG, wenn sich herausstellen sollte, dass in Einzelfällen keine unzulässige Abschalteinrichtung vorliegen würde. Diese negativen Individual-Entscheide würden die gesamte Sammelklage infrage stellen. Aus diesem Grund sollten Sie genau prüfen, ob Sie sich aus der Musterfeststellungsklage zurückziehen. Dies müsste bis zum 30.09.2019 geschehen. Stattdessen ist eine Einzelklage binnen sechs Monaten ab Tag der Rücknahme zu empfehlen. Unser Tipp: Je früher Sie Ihre Ansprüche geltend machen, desto besser für Sie.

Unangenehme Konsequenzen für Fahrzeughalter

Abgasskandal und Dieselskandal – drohende Diesel-VerbotszonenFahrzeughalter entsprechender Modelle der Marken VW, Audi, Skoda, Seat und auch Mercedes-Benz müssen mit einer breiten Palette unangenehmer Konsequenzen rechnen. Es drohen Fahrverbote in Form von „Diesel-Verbotszonen“ – möglicherweise bis hin zur Stilllegung. Darüber hinaus ist ein enormer Wertverlust zu verzeichnen. Einige Fahrzeuge, die vom Dieselskandal betroffen sind, gelten in Fachkreisen inzwischen als nahezu unverkäuflich. Das sollten Sie nicht auf sich beruhen lassen. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Ansprüche zu prüfen und durchzusetzen. Zum Anfrageformular Abgasskandal

Dieselskandal und Abgasskandal – Beispiele betroffener Modelle

In Bezug auf Marken des Volkswagen-Konzerns handelt es sich um Fahrzeuge mit den Motortypen EA 189 sowie EA 897, die vom Abgasskandal bzw. Dieselskandal betroffen sind. Die Rückrufaktionen durch Mercedes-Benz bezogen sich bislang auf die Motortypen OM 622, OM 626, OM 642 und OM 651. Allein in Deutschland sind Fahrzeuge in zweistelliger Millionenhöhe mit Dieselmotor nach der Norm Euro 5 vom Abgasskandal betroffen; ab Baujahr 2008; zumeist Pkw, vereinzelt aber auch Nutzfahrzeuge; vom 1,2l TDI-Motor bis zum Aggregat mit 4,2l.

  • VW: zum Beispiel Polo, Golf, Passat, Touran, Touareg, Caddy – Euro 5, Euro 6
  • Audi: zum Beispiel A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5 – Euro 5, Euro 6
  • Skoda: zum Beispiel Fabia, Octavia, Superb, Yeti – Euro 5, Euro 6
  • Seat: zum Beispiel Ibiza, Altea, Leon, Alhambra – Euro 5, Euro 6
  • Mercedes-Benz: zum Beispiel C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, GLC – Euro 6

Ein Software-Update wurde an Ihrem Pkw ausgeführt? Dann ist es mit höchster Wahrscheinlichkeit vom Abgasskandal betroffen!

Für Ihre Rechte im Abgas- und Dieselskandal

Schust & Federle – Ihre Anwaltskanzlei aus der ältesten Stadt Baden-Württembergs – ist selbstverständlich nicht nur für Mandanten rundum Rottweil, Balingen und Villingen-Schwenningen aktiv. Gerne vertreten wir Ihre Ansprüche im Dieselskandal bzw. Abgasskandal deutschlandweit. Sie müssen dafür auch nicht bei uns vorbeikommen. Alles lässt sich einfach und unkompliziert telefonisch, per E-Mail oder postalisch klären.

  1. Durch Ihre unverbindliche Anfrage an unsere Anwaltskanzlei ist der erste Schritt Richtung Gerechtigkeit getan. Bitte geben Sie direkt die Fahrzeug-Identifizierungs­nummer (FIN) an. Diese 17-stellige Zahl finden Sie im Fahrzeugschein bzw. auf der „Zulassungsbescheinigung, Teil 1, Position E“.
  2. Wir prüfen konkret, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist. Dann setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um Ihre Fragen zu beantworten und ggf. weitere Maßnahmen zu erörtern.
  3. Wenn Sie wünschen, beauftragen Sie uns damit, gegen den Fahrzeughersteller rechtlich tätig zu werden.
  4. Wir reichen die Klage in Ihrem Namen ein und fordern für Sie eine faire Entschädigung.
  5. Erfahrungsgemäß ist das Verfahren zuallermeist innerhalb von drei bis sechs Monaten abgeschlossen – ob durch gerichtliche Entscheidung oder außergerichtliche Einigung.

Übrigens: Falls Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, werden die anfallenden Anwaltskosten und Prozesskosten zumeist übernommen. Dies hängt jedoch vom Anbieter und der jeweiligen Versicherung ab. Gerne prüfen wir auch diese Ansprüche für Sie schnell und unbürokratisch.

Möglichkeiten einer Entschädigung

Der Dieselskandal und der Abgasskandal erzeugen viel Rauch – auch viel Geld?Ihre Entschädigung kann verschiedentlich erfolgen. Bei einem Szenario wird Ihnen der einstige Kaufpreis erstattet – unter Abzug gefahrener Kilometer und Berücksichtigung des Fahrzeugalters. Ein Urteil des Landgerichts Nürnberg traf hierbei jedoch jüngst eine entscheidende Einschränkung. Demnach wurde anstatt des Kauftermins der Zeitpunkt der Rückrufanordnung durch den Fahrzeughersteller zugrunde gelegt. Die Nutzung vor dieser Bekanntmachung konnte vom zurückgezahlten Kaufpreis nicht abgezogen werden.

Sie können sich natürlich genauso dafür entscheiden, Ihr Fahrzeug zu behalten. Dann kommt eine Schadensersatzforderung zum Tragen. Diese umfasst dabei sowohl den erlittenen Wertverlust als auch weitere Unannehmlichkeiten im Zuge des Abgasskandals. Ob Sie Ihr Fahrzeug neu oder gebraucht erworben haben, bei einem Händler oder aus privater Hand, spielt für eine eventuelle Entschädigung keine Rolle. Dasselbe gilt für bereits durchgeführte Software-Updates und Nachrüstungen nach Bekanntwerden des Dieselskandals bzw. Abgasskandals. Vielzählige erfolgreich geführte Klagen gegen VW, in Deutschland und international, sowie außergerichtliche Einigungen zeigen die Erfolgschancen auf.

Aktiv werden im Abgasskandal

Abgasskandal und Dieselskandal – ablaufende Fristen 2019Schust & Federle verhilft Ihnen gerne zu Ihrem guten Recht. Lassen Sie uns nun gemeinsam aktiv werden. Abhängig vom Baujahr enden für einige Motoren und Modelle der Marken VW, Audi, Skoda und Seat die Fristen bereits zum Jahresende 2019. Geschädigte können eventuelle Ansprüche danach nicht mehr durchsetzen. Das könnte fatal sein. Denn es geht potenziell um viele tausend Euro!

Ihr Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Andreas Federle

Andreas Federle
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Telefon: 0741 15047
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